Chorus-Effekt

Kurz gesagt, der Chorus-Effekt kann ein Instrument so klingen lassen, als würden zwei Instrumente gleichzeitig spielen. Das verleiht Ihrem Sound einen satten, vollen, schimmernden Klang.
Chorus-Pedale und Multieffekte verändern das Originalsignal einer Gitarre, eines Basses oder eines anderen Instruments, indem sie einen zweiten Klang mit einer leichten Verzögerung und subtilen Tonhöhenunterschieden hinzufügen. Der Effekt ähnelt den klingenden, glockenartigen Klängen, die 12-saitige Gitarren aufgrund ihrer gepaarten Saiten, die sich in Tonhöhe und Timing leicht unterscheiden, von Natur aus erzeugen. Bei elektrischen Instrumenten wie Gitarren klingt Chorus wie dasselbe Signal, das durch zwei Verstärker mit sehr geringer Verzögerung zwischen ihnen und einem sehr subtilen Unterschied in der Tonhöhe läuft.
In diesem Artikel erfahren Sie mehr über den Chorus-Effekt, wie er funktioniert und wo er angewendet wird.
Funktionsweise
Das Signal wird für diesen Effekt in zwei Fälle aufgeteilt, wobei der erste unverändert bleibt und der zweite verzögert wird. Die Verzögerung beträgt bis zu 30 ms, wobei die Zeit vom Niederfrequenzgenerator abhängt. Beim Ausgang werden beide Signale verbunden. Gleichzeitig wird die Zeit darin nicht moduliert und das Signal verzögert, wobei im Inneren verschiedene Werte bis zu 3 Hz zu erwarten sind. Durch Ändern der Parameter und Schwingungen im Generator werden am Ausgang unterschiedliche Chorus-Effektsignale erzielt.
Chorus-Eigenschaften
Bei einem Chorauftritt lassen sich oft bestimmte Stimmen unterscheiden. Sie können sich nicht nur im Timbre unterscheiden, sondern auch in subtilen Klangunterschieden. Wie ein Chor wurde der erste Chorus-Effekt speziell entwickelt, um diesen Klang für ein einzelnes Instrument oder eine Melodie zu emulieren. Zum Beispiel, wenn ein Musiker Gitarre spielt, aber den Klang mehrerer Gitarren gleichzeitig erhält. Dank des Chorus-Effekts können Sie online einen „fetten” Klang erzielen, ohne andere Musiker einladen oder eine Begleitmusik verwenden zu müssen.
Dieser Ansatz, bei dem das Eingangssignal mit einer Änderung der Verzögerungszeit wiederholt wird, kann jedoch nicht immer als erfolgreich bezeichnet werden, da selbst ein Anfänger schnell versteht, dass das Musikinstrument durch einen Chorus-Effekt oder ein Plug-in geleitet wurde und es in der Aufnahme überhaupt keinen gleichzeitigen Klang verschiedener Gitarren gibt.
Das Problem ist, dass das Signal unter dem Einfluss einer periodischen Änderung der Verzögerungszeit verzerrt wird. In diesem Fall kann das Ausgangssignal die Frequenz aufgrund von Schwingungen erhöhen oder verringern, wodurch sich die Tonhöhe ändert. Ein Beispiel hierfür ist die Funktionsweise eines analogen Tonbandgeräts, bei dem der Ton aufgrund einer Änderung der Geschwindigkeit des Bandes oder der Scheibe zu „schwanken” beginnt. Manchmal kann man sogar deutlich hören, wie sich die Verzögerungsfrequenz ändert. Die Stärke der Verzerrung hängt von der Höhe der Frequenzen im Generator ab.
Beachten Sie, dass dieser Effekt trotz aller Nachteile des Chorus gerade wegen seines ungewöhnlichen Klangs bei der Bearbeitung von Tracks bei Musikproduzenten große Beliebtheit erlangt hat. Der Klang wird durch den Chorus-Effekt reichhaltiger, erhält zusätzliche Lautstärke und kann andere Teile des Musikstücks ergänzen.
Stereo-Chorus
Der Stereo-Chorus besteht aus zwei monophonen Chorus-Effekten. Ihr Signal divergiert entlang des Kanals um 90 Grad. Dies führt zu dem sogenannten „räumlichen” Klang. Wir fügen hinzu, dass moderne Technologien es ermöglicht haben, einen Stereo-Chorus zu schaffen, der einen räumlichen Klang erzeugt, der von den Lautsprechern unabhängig voneinander und abwechselnd wiedergegeben wird.
Chorus-Parameter
Wenn man über Chorus-Effekte spricht, lohnt es sich, die folgenden Parameter zu berücksichtigen:
- Tiefe – ist dafür verantwortlich, welchen Bereich die Änderung der Frequenz der Verzögerungen hat.
- Geschwindigkeit – wie schnell sich das „Schweben” des Klangs ändert. Die Einstellung erfolgt mit einem Generator bei niedrigen Frequenzen.
- Balancing – Parameter von zwei Signalen.
Anwendung von Chorus
Chorus eignet sich besser als Effekt, der die Musik ergänzt, da seine Verwendung als Chorus oder Polyphonie für Instrumente oder Gesang keinen Sinn macht.
Chorus wird häufig für Gesang, Gitarre oder Synthesizer-Parts verwendet. Dank dieses Effekts erhält der Klang Dichte und Saftigkeit. Außerdem beginnt sich der Klang auszudehnen und wird wärmer.
Es ist erwähnenswert, dass der Chorus-Effekt aktiv als Ergänzung zu anderen Plug-ins verwendet wird. Sie sollten ihn jedoch nicht übermäßig einsetzen, da dies die Stimmen im Track unverständlich machen und den Soundtrack „verstopfen” kann.
Fazit
Der Chorus-Effekt ist ein ziemlich leistungsstarkes und beliebtes Werkzeug, das bei richtiger Anwendung die Qualität Ihrer Tracks erheblich verbessern kann. Jeder Produzent, der in seiner Arbeit ein neues Niveau erreichen möchte, sollte ihn kennen und bei Bedarf anwenden. Heutzutage ist es nicht mehr notwendig, teure Geräte zu besitzen oder einen Platz im Studio zu mieten. In Amped Studio finden Sie einen Chorus-Effekt und viele andere Plug-ins und Tools zur Erstellung hochwertiger Musik für Anfänger und Profis, die Sie direkt von Ihrem Laptop aus online nutzen können. Sie benötigen lediglich einen Internetzugang, um diese Software zu nutzen. Darüber hinaus können Sie Ihre Arbeit mit nur wenigen Klicks mit Freunden auf der ganzen Welt teilen und mit Kollegen an demselben Track arbeiten.








