Parallele Harmonien

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Author
Antony Tornver
Published
November 14, 2023
Parallele Harmonien

Überdenken Sie Ihren Ansatz zu parallelen Harmonien in der Musik und erschließen Sie deren Potenzial. Diese Harmonien können, wenn sie klug und kreativ eingesetzt werden, ein mächtiges Werkzeug für den modernen Komponisten sein. Sie sind in der Lage, beim Zuhörer tiefes Staunen hervorzurufen und genau den erstaunlichen Effekt zu erzielen, der mit ihrer Hilfe erreicht werden kann. In der traditionellen Harmonielehre werden parallele Oktaven und Quinten normalerweise vermieden, aber um einen modernen Klang zu schaffen, lohnt es sich, diese Regel aufzugeben. Das Verständnis von Stimmführung und parallelen Stimmbewegungen sowie der sorgfältige und sinnvolle Einsatz paralleler Harmonien können die Musik mit neuen, interessanten Elementen bereichern. Schauen wir uns drei Möglichkeiten an, parallele Harmonien zu verwenden, die von den traditionellen Regeln des 18. Jahrhunderts abweichen. 

Parallele Bewegung

 

Die wichtigste und einfachste Form der Parallelität in der Musik ist die parallele Bewegung. Bei diesem Ansatz liegt der Schwerpunkt nicht auf dem gleichzeitigen Ansteigen oder Abfallen von Akkorden, sondern vielmehr auf den Intervallbeziehungen zwischen den Noten. Dies ist ein wichtiger Aspekt, der bei der Verwendung paralleler Bewegungen in einer Musikkomposition zu berücksichtigen ist.
 In diesem Fall sehen wir, dass die Noten nicht unbedingt derselben Richtung folgen. Der Ton des Musikfragments bleibt jedoch stabil (in diesem Beispiel ist es F-Dur), und die Klänge verbinden sich harmonisch miteinander. Obwohl dieses Beispiel nicht vollständig als parallele Harmonie klassifiziert werden kann, bietet es einen guten Ausgangspunkt für das Erlernen dieser Technik. Nachdem Sie die Grundlagen dieses Beispiels verstanden haben, können Sie sich weiter mit den Feinheiten und Techniken paralleler Harmonien befassen. 

Parallele Intervalle

 

In diesem Fall bleibt nicht nur der Abstand zwischen den Hauptnoten des Akkords erhalten, sondern auch der Abstand zwischen den einzelnen Noten, aus denen der Akkord besteht. Es ist nicht notwendig, parallele Intervalle auf Standard-Dreiklänge oder regelmäßige stabile Intervalle zu beschränken. Sie können damit experimentieren, zusätzliche Intervalle über die letzten Noten zu legen, z. B. Quarten, um komplexe, vielschichtige musikalische Texturen zu schaffen.
Einzelne Intervalle mögen dissonant oder sogar unharmonisch klingen, aber im Kontext der musikalischen Bewegung gewinnen sie an Klarheit und Bedeutung. 

Parallele Akkorde

 

Nachdem Sie gelernt haben, wie man grundlegende Bewegungen und Intervalle einsetzt, ist es an der Zeit, eine fortgeschrittenere Technik zu erlernen, nämlich die Verwendung paralleler Akkorde. Diese Technik wird in einer Vielzahl von Musikgenres verwendet, von Popmusik und Dance-Tracks bis hin zu Jazz und Rock. Als zusätzliche Übung können Sie sich mit den Werken von Komponisten wie Claude Debussy oder Maurice Ravel beschäftigen, um besser zu verstehen, wie parallele Akkorde in der Praxis eingesetzt werden.
Bei der Technik der parallelen Akkorde bewegt sich jede Note in einem Akkord um den gleichen Abstand, entweder um einen Halbton nach oben oder nach unten zu einer bestimmten Note, wobei die Intervallbeziehungen zwischen den einzelnen Akkorden beibehalten werden. Dadurch entsteht eine aufsteigende oder absteigende Akkordfolge mit derselben oder einer ähnlichen Struktur, wobei die traditionellen Harmonie-Regeln ignoriert werden.
 Wenn Sie beispielsweise mit einem Moll-Nicht-Akkord beginnen, müssen alle nachfolgenden Parallelakkorde ebenfalls Moll-Nicht-Akkorde sein. Dies kann die Verwendung von Akkorden außerhalb der Haupttonart der Komposition erfordern, was jedoch bei diesem Ansatz üblich ist.

Fazit

 

Wenn Sie mit parallelen Harmonien in Ihrer Musik experimentieren, fangen Sie einfach an: Verwenden Sie sie sparsam und nur dort, wo es wirklich notwendig ist. Die Einbindung von Melodien mit parallelen Akkordbegleitungen kann Ihre Musik erheblich bereichern und unerwartete und überraschende musikalische Momente schaffen, insbesondere in der Mitte einer Komposition. Außerdem kann dies zusätzliche Aufmerksamkeit der Zuhörer an Stellen erregen, an denen traditionelle Harmonien nicht denselben Effekt erzielen können.

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Antony Tornver
Published
November 14, 2023
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